OPUS 4 – Bläserensemble

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Sonntag, 19.04.2015 – 18:00 Uhr

von Bach bis Gershwin

opus4

Am Sonntag, den 19. April gastiert das renommierte Bläserquartett OPUS 4 in der Ramelsloher Stiftskirche. Ab 18:00 Uhr spielen die Bläser des weltberühmten Leipziger Gewandhausorchesters ein vielfältiges Programm.

Der Eintritt zu dem Konzert beträgt € 10,00 im Vorverkauf und € 13,00 an der Abendkasse.

Vorverkaufsstellen:

  • Ramelsloh: Pfarrbüro und Knolles Markt
  • Ohlendorf: Post (Tee-Insel)
  • Stelle: ABC Buchhandlung
  • Tickets auch ONLINE

Als eines der ältesten Instrumente, das alle zwölf Töne einer chromatischen Tonleiter erzeugen konnte, entstand die Posaune, die gelegentlich auch als die „Trompete der tiefen Lage“ bezeichnet wird, bereits um 1450 in Burgund als Weiterentwicklung der Zugtrompete zur Tiefe hin. Im 16. Jahrhundert erfreute sich die Posaune solcher Beliebtheit, dass sie in den verschiedenen Stimmlagen gebaut wurde. Später reduzierte sich die Vielfalt auf die heute noch üblichen Alt,- Tenor und Bassinstrumente, die seit dem Ende des 18. Jahrhundert als Posaunen-Trio allmählich fester Bestandteil der üblichen Orchesterbesetzung wurden. Doch obwohl der lange Tradition des Posaunenspiels von mittelalterlichen Stadtpfeifern über evangelische Posaunenchöre bis zu modernen Quartetten reicht und die Posaune wie kaum ein anderes Instrument für Alte Musik, Neue Musik und Jazz gleichermaßen geeignet erscheint, ist das Repertoire an Originalkompositionen äußert überschaubar. So greift auch das Leipziger Posaunenquartett „OPUS 4“ in weiten Teilen seines heutigen Konzert-Programms auf Bearbeitungen zurück, die überwiegend vom Gründer und Leiter des Ensembles Jörg Richter stammen.
In einem abwechslungsreichen Streifzug durch die Jahrhunderte und Kontinente stehen sich Alte Musik und Neue Musik, “Unterhaltendes“ und „Ernstes“ ebenso gegenüber wie die Instrumente selbst: Während in der zweiten Hälfte des Konzertes die heute bekannten modernen Posaunen zum Einsatz kommen, werden die Werke aus Renaissance und Barock auf Nachbauten historischer Instrumente vorgestellt:

  • Claudio Monteverdi (1567-1643) – Gloria und Exultent Caeli
  • Claude Gervaise (16. Jahrhundert) – Suite für 4 Posaunen
  • Josquin des Pres (1440-1521) In te Domini speravi
  • Thomas Selle (1599-1663) – Domnini Exaudi ( Mottet Nr. 346)
  • Hans Leo Hassler (1564 – 1612) – Intrada
  • Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) Toccata und Fuge in d-Moll – BWV 565
  • Anton Bruckner (1824-1896) – Ave Marie – Antiphon – Ecce Sacerdos
  • Bernhard Krol (geb. 1920) – Kaffeestunde bei Anna Magdalena – Leipziger Intermezzo opus 183

Mit Beginn der zweiten Konzerthälfte werden nun die historischen Posaunen endgültig zur Seite gelegt und zugleich die ohnehin bisweilen als willkürlich erscheinende Grenze zwischen sogenannter E- und U–Musik überschritten:

  • Irving Berlin (1888- 1989) – Alexander´s Ragtime Band
  • Daniel Sutton nach Leonard Bernstein (1918 – 1990) – West Side Story für 4 Posaunen
  • Philipp Greeley Clapp (1888 – 1954) – Minstrel Show
  • Milton Dieterich (1902- 1977) – The Octopus
  • George Gershwin (1898 – 1932) A Portrait für vier Posaunen

Soweit das geplante Programm.
[weitere Informationen zu OPUS 4]

 


Bilder vom Konzert:

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